Mystery Blogger Award

IMG_20170921_160821

Vor Kurzem wurde ich von der lieben Verena von mein Lieblingsleseplatz für den Mystery Blogger Award nominiert und freue mich auf diese Aktion. – Vielen Dank dafür! 🙂

Wer sich nun fragt, was genau der Mystery Blogger Award ist und umfasst, hier die Auflösung:
Die Aktion wurde von der Bloggerin Okoto Enigma gestartet und ist eine tolle Möglichkeit, dass BloggerInnen sich untereinander stärken, austauschen und unterstützen.

Hierzu muss man sich an folgende Regeln halten:

  1. Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog.
  2. Platziere das Award Logo oder Bild in Deinen Post.
  3. Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post.
  4. Erzähle Deinen Lesern 3 Dinge von Dir selbst.
  5. Beantworte die Fragen des Nominierenden.
  6. Nominiere selbst 10-20 Blogger.
  7. Frage Deine Nominierten 5 originelle Fragen Deiner Wahl.
  8. Teile 5 Links zu Deinen besten Blogposts.
  9. Benachrichtige Deine Nominierten, indem Du in Ihrem Blog kommentierst.

Also! Hier die drei gewünschten Fakten über mich:

1. Als Buchhändlerin einer unabhängigen Buchhandlung & ohne dass ich dafür etwas bekomme: Ich bin ein absoluter Liebhaber des Diogenes Verlags in Zürich und habe von Klein auf Bücher aus diesem Verlag verschlungen. Ansonsten finde ich es Quatsch, sich an einem Verlag, einer Marke, einem Namen zu orientieren, da Inhalte immer unabhängig davon betrachtet werden sollten, – aber Diogenes hat mich einfach nie, nie, nie enttäuscht.

2. Trotz der Arbeit im Buchladen, bin ich ein unglaublich großer Filmfan und schaue neben dem täglichen und beruflichen Bücherlesen – und egal wie viele Bücher ich schaffe, – immer noch mehr Filme, als dass ich Bücher lese.

3. Im März 2018 geht es für meinen Freund und mich ein halbes Jahr lang nach Südamerika, bis hoch nach Kuba, wenn alles so klappt, wie wir es uns vorstellen. Da werde ich natürlich berichten. 🙂

Nun, da diese Dinge gelüftet sind, kommen meine Antworten auf Verena’s gestellte Fragen:

  1. Kannst Du Dich noch an das erste Buch erinnern, dass Du Dir selbst gekauft hast? Welches war das?
    Ich kann mich nicht an mein erstes selbst gekauftes Buch erinnern. Erinnern kann ich mich jedoch an die Bücher, die mir in früher Kindheit vorgelesen & geschenkt wurden. Diese Erinnerungen sind vielleicht noch schöner. Geprägt hat mich besonders das Jugendbuch, das mein Vater mir mal mitgebracht hat: ,,Roter Blitz“ von Astrid Frank, das auf einer wahren Begebenheit beruht, mich so beeindruckt hat, dass ich sogar Aufsätze in der Schule darüber schrieb und das mittlerweile gar nicht mehr aufgelegt wird.
  2. Kaffee oder Tee? Was darf zu einem guten Buch nicht fehlen?
    Wenn ich mich zwischen Kaffee und Tee entscheiden müsste, würde ich definitiv den Tee wählen. Andernfalls würde ich ganz untypisch lieber zum Kakao greifen.
  3. Ebook oder gedrucktes Buch? Oder beides? Was liest Du lieber?
    Gedruckte Bücher sind mir allemal lieber. Für eine Buchhändlerin nicht gerade überraschend. Aber ich brauche das Haptische beim Lesen. Wenn’s mal schnell und leicht sein muss, dann nehme ich den Tolino zur Hand, aber das dann auch eher, weil es praktisch – nicht, weil es schöner ist.
  4. Welchen Autor möchtest Du gern mal zum Abendessen treffen?
    Zum Abendessen würde ich mich gern mit… Hemingway treffen. Wird schwierig, ich weiß. Aber wenn ich mir vorstelle, wie er vielleicht wohl war, tiefgründig, mit Erfahrungen aus dem spanischen Bürgerkrieg zurück, über seine Werke diskutierend und sich dabei mit Stil, trinkfest einen hinter die Binde kippen; das würde wohl ein guter Abend sein.
  5. Wenn Du EINE Romanfigur wieder zum „Leben“ erwecken könntest, die ein „böser“ Autor hat sterben lassen – welche wäre das?
    Es klingt vielleicht hart, aber im Nachhinein war jedes Buch, das mir wirklich gefallen hat, gut so, wie es geschrieben wurde. Oftmals habe ich zwar gelitten, wenn ein Charakter starb, wie z.B bei ,,Betty“ aus Philippe Djians legendärem ,,Betty Blue“ oder auch beim vermeintlich stummen Indianer Chief Bromden aus Ken Keseys ,,Einer flog über das Kuckucksnest“. Doch ich hätte mir die Geschichten kein bisschen anders gewünscht, da ein besseres Ende oder gar ein Happy End, nicht mehr so tiefgehend und bedeutend gewesen wären.

 

Meine fünf besten Blogposts:

Da es meinen Blog erst seit vier Monaten gibt, habt ihr die meisten Posts bereits mitbekommen, ansonsten ist meine Seite auch noch recht leicht zu durchforsten, sollte es wen nun doch in den Fingern jucken, die ‚alten‘ Beiträge zu durchkämmen.

So, und nominieren möchte ich folgende Blogs, die mir sehr gefallen:

(Falls ich wen erwische, der bereits nominiert wurde, schon zu viel davon hat, keine Zeit findet, wie auch immer, dem sei gegönnt, sich zu verweigern. Ich freue mich auf neue Vernetzungen, da ich, wie gesagt, noch nicht sehr lange in der Bloggerwelt umher-tippe.)

FLUFFY WORDS (weil mir die Auswahl der vorgestellten Bücher sehr gefällt.)

Eva von the lost art of keeping secrets (wir überschneiden uns des Öfteren, was das Lesen der gleichen Bücher zur gleichen Zeit angeht.)

Marina von literaturleuchtet (weil ich das Lesepensum bewundere.)

meineliteraturwelt (die Kombi aus Rezensionen und Selbstgeschriebenem gefällt mir.)

Lilli von Lillis Buchseite (weil ich die Aufmachung der Seite mag.)

Vanessa von Vanessas Bücherecke (ich stolpere in diversen Facebook-Gruppen über Deine Rezensionen und lasse mich inspirieren.)

Mona von Tintenhain (weil ich mich immer super mit Tipps eindecken kann, – auch zu Büchern, über die ich sonst vielleicht nicht unbedingt stolpern würde.)

Meine fünf  Fragen an meine Nominierten:
1.) Hat Dich ein einziges, ganz bestimmtes Buch für das weitere Leben geprägt?
2.) Welches Buch hast Du mal vor lauter Ärger in die Ecke geworfen, weil dessen Inhalt so unerträglich war?
3.) Wie lange machst Du Dir im Nachhinein über gelesene Bücher Gedanken?
4.) Hat Dir ein Buch in einer schwierigen Situation einmal weitergeholfen?
5.) Welches Buch hast Du am häufigsten nochmal gelesen & wieso?

Mir hat das Resümieren, Nachdenken und Fragen beantworten viel Spaß gemacht.

Beste Grüße & bis bald,
Chiara

Advertisements

„Wer hier schlief“ von Isabella Straub

So ein schönes, skurriles und humorvolles Buch:

Es geht um Philipp, der gerade seiner erfolgreichen Frau, der er beruflich viel zu verdanken hat, den Laufpass gegeben hat, um ein gemeinsames Leben mit seiner freigeistigen Affäre Myriam zu starten, die wiederum nicht mehr auffindbar ist.

Während er sich also mit seinem Bild „Adam“ im Arm, auf die Suche nach seiner Liebe macht, wird klar, dass nichts so ist, wie Myriam in deren bisherigen gemeinsamen Treffen erscheinen ließ. Und selbst als er vor ihrer Wohnung steht und eine fremde Frau dort wohnt, findet er Begründungen, die alles relativieren und dass Myriam sich, zu seinem Schutz, etwas dabei gedacht haben wird.

Eine sehnsüchtige Suche wird zu einem Lauf mit Überlebensstrategien und allerlei sonderbaren und besonderen Begegnungen. Diese Suche von Philipp Kuhn deckt viele Fragen auf. Was ist man bereit aufzugeben, um vielleicht alles, was man braucht, zu bekommen. Und wie ist es, alles zu verlieren und vielleicht dennoch glücklich zu werden.
Die Frage, die vorausgeht, ist: Zu wie viel ist man bereit, um sich selbst zu retten? Eigentlich eine tolle Darstellung von Freiheit, die eben auch die Schattenseite, dieses oft leichtfertig benutzten Wortes, zeigt.
Ein sehr intelligentes Buch, das man nicht mehr weglegen möchte, bevor man alles weiß und über das man reden muss.

IMG_20170721_074640.jpg

Klappentext:
Philipp Kuhn schluckt Refluxtabletten und verkauft Sicherheitstüren. Er ist nicht unzufrieden, aber glücklich ist er auch nicht. Bis er überraschend die Chance bekommt auf das richtige Leben. Es heißt Myriam. Und Kuhn macht ernst, opfert alles. Die Frau, den Job, alle Sicherheiten. Doch es kommt anders. Myriam verschwindet im Gewühl der Stadt. Und je länger die Suche andauert, desto weiter scheint Kuhn sich zu entfernen, nicht nur von Myriam, auch von sich selbst. Wer hier schlief ist eine moderne Odyssee, bei der Kuhn alles aufs Spiel setzen muss: seine Liebe, seine Gesundheit, seine Existenz.

Heute, am 15. September 2017 im Blumenbar Verlag bei Aufbau erschienen.

,,Der Preis, den man zahlt“ – Ein Auftakt

Der neue Spionage-Roman des spanischen Erfolgs-Autoren Arturo Pérez-Reverte ist erschienen. Es ist der Auftakt zu einer neuen Serie des eigensinnigen & charmanten Agenten Lorenzo Falcó.

Mir war der Schriftsteller Pérez-Reverte bis dato kein wirklicher Begriff, doch habe ich bereits – ohne es zu wissen – einiges gesehen, dessen Drehbücher aus seiner Feder stammen. So basiert der Film ,,Die neun Pforten“ mit Johnny Depp, auf seinen Schriften. Auch die aktuelle Serie ,,Queen of the South“, die mir persönlich sehr gefällt und von einer sympathischen Frau handelt, die Stück für Stück in den Strom der Drogenkartelle kommt und sich dort behaupten muss, ist den Vorlagen dieses Autors entnommen.

So, nun zum neuen Buch: Wir sind im Jahre 1936 und der eingangs erwähnte spanische Agent soll auf Geheiß von oben einen politischen Gefangenen mit Rang und Namen befreien. Dass dies, besonders in Zeiten des spanischen Bürgerkriegs, mehr als verzwickt ist, braucht nicht weiter erwähnt zu werden. Die Falangisten (die Nationalen) und ,,Die Roten“ metzeln sich mit brennender Überzeugung gegenseitig nieder und Lorenzo Falcó bekommt inmitten dessen ein paar wenige Leute an die Seite gestellt, auf die man sich verlassen können sollte. 

Wer nun ein richtiges oder falsches Spiel spielt, wer eigene Wege geht und was für Interessen hinter allem stecken, das bleibt herauszufinden. 

Ein schnelllebiger Spionage-Roman, der begeistert. Der Schreibstil ist ein Genuss, mit dem Blick für die wesentlichen Details, die ein tolles spanisches Flair kreieren, und dabei weder zu blumig noch zu brutal werden. Der Agent, der die Angelegenheiten ernst und professionell einzuschätzen weiß, dabei jedoch seinen Charakterzügen als gnadenloser Schürzenjäger und Charismat nicht immer Einhalt gebieten kann, wird einem trotz einer gewissen Distanzierung so sympathisch, dass man sich auf einen weiteren Auftrag in einem weiteren Werk freut. 

Die Zeitung ,,LA REPUBBLICA“ schreibt dazu: ,,Steven Spielberg + Umberto Eco = Arturo Pérez-Reverte“. Wenn das mal nichts ist! 

Erschienen bei Suhrkamp im Insel Verlag. http://www.suhrkamp.de/buecher/der_preis_den_man_zahlt-arturo_perez-reverte_17719.html

Zu bestellen in jeder örtlichen Buchhandlung. 

ISBN: 978-3-458-17719-7, 296 Seiten, 22€

VENEDIG und die Biennale

Es war ein paar Tage ruhig auf diesem Blog, – denn ich war unterwegs​ in Italien. Genauer gesagt, in Venedig. Hier wirbelt die internationale Kunstausstellung Biennale unter dem diesjährigen Namen ,,VIVA ARTE VIVA“ nun zum 57. Mal.

Galerien, Museen und Ateliers gibt es in Venedig noch und nöcher, doch gerade in diesen Tagen sind auch die Kunstwerke und Skulpturen sämtlicher internationaler Künstler an jeder Ecke vertreten.
Sowohl in öffentlichen Parks wie auch in den abgetrennten Bereichen der Biennale mit den Pavillons der einzelnen Länder. In diesen Bereichen zahlt man pro Person einen einmaligen Eintritt von etwa 20€ und kann dafür einen Tag lang alle Pavillons besichtigen.
Eine tolle Orientierung bei all der Kunst, hat der ,,Guida breve“, eine Art gekürzter Kunstführer für diese Ausstellungen, gegeben. Die ausführlichere Fassung [für 85€] war ein echter Schinken und mir – für’s ganztägliche Tragen und den Rückflug – dann doch zu schwer.

Guida breve.jpg
Besonders viele Pavillons gibt es in den Bereichen Arsenale und Giardini. Die Giardini, in denen sich 28 Länder in ihren nationalen Pavillons präsentieren, habe ich einen Tag lang genauer unter die Lupe bzw. die Linse genommen. Die Eindrücke hiervon und auch von vielen anderen Impressionen und Schnappschüssen Venedigs möchte ich hier vorstellen.

Die Biennale Arte findet alle zwei Jahre statt. Die Laufende geht noch bis zum 26. November 2017. Kuratorin ist Christine Macel, eine frz. Kunsthistorikerin, die seit 2000 Chefkuratorin des Centre Pompidou in Paris ist.

Was mir besonders gut an der Biennale gefallen hat, ist, dass aus diesem tollen Kunst-Event kein Schickimicki-Betrieb entstanden ist. Jeder kann dort rumschlendern und die Kunst für sich entdecken. Es wirkt alles authentisch, da sich die Leute tatsächlich für die Kunst selbst interessieren und die Bereiche nicht zu einem “See-and-be-seen“-Laufsteg avancieren. So zumindest die allgemeine Atmosphäre.

Hier schonmal ein Teil meiner venezianischen Impressionen.
Weitere Fotos folgen in einem zweiten Teil zur venezianischen Bilderstrecke.

DSC_0726

Abends im Viertel Giudecca

DSC_0734

Die Gondeln

 

DSC_0899.JPG

Biennale Eingang Giardini

IMG_20170823_142157

Der deutsche Pavillon sichert sich den Goldenen Löwen als Auszeichnung

IMG_20170823_140916.jpg

DSC_0905.JPG

Japanischer Pavillon

DSC_0880.JPG

Weitere Impressionen

IMG_20170823_135636.jpg

Pavillon Kanada

IMG_20170823_112128.jpg

Skulptur eines öffentlichen Parks nahe Biennale

Weitere Bilder werden folgen! 🙂

„Dann schlaf auch du“ – Leïla Slimani

Dieses Buch hat den Prix Goncourt gewonnen und stand in Frankreich monatelang auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Ab heute ist das Buch erstmals in Deutschland erschienen.

Das junge Ehepaar, Myriam und Paul, möchten alles haben: Familien-Dasein mit ihren zwei Kindern, gleichzeitig zwei Berufe und alles was man sich sonst noch wünscht. So heuern sie eine Nanny für ihre kleinen Kinder an. Louise, das Kindermädchen, scheint einem Bilderbuch entsprungen; sie ist fleißig, sauber, liebevoll & jederzeit bereit. Sie lebt für diese Familie. Doch keiner ahnt, wie es in Louise aussieht, welche seelischen Abgründe sich in ihr verbergen.

Wie gut kann man einen Menschen kennen? – Nach wie viel Zeit lässt sich jemand einschätzen? Wie stark können sich Menschen verstellen oder verändern?

Ein äußerst spannendes Buch, das nicht umsonst ausgezeichnet wurde. Auch wenn mir bei dem Buch irgendwas gefehlt hat, eine gewisse Komponente, die einen irgendwie noch bereichert. Aber das interessante Thema selbst und der Sog, der einen in dieses Buch hereinzieht, bringt diesem Buch durchaus seine Berechtigung und macht es lesenswert. Von der Presse wird es bis jetzt sehr gelobt.

REZENSIONSLIMANI
Erschienen am 21. August 2017 im Luchterhand Verlag

 

 

“SWING TIME“ – von Zadie Smith

Der Titel, angelehnt an den Kultfilm “Swing Time“ mit Fred Astaire und Ginger Rogers, hat mir gleich zugesagt. Vor der Lektüre schaute ich mir zuerst den Tanzfilm-Klassiker an, um Anspielungen in dem Buch, sollten sie denn gemacht werden, zu verstehen. 

Nun zum Buch selbst: 

Es geht um die Freundschaft zweier Mädchen im Nordwesten Londons, deren Liebe zum Tanzen, zur Musik. Aber auch um die Schwierigkeiten, die sich auftun: Die Protagonistin hat eine schwarze Mutter, die ihre feministischen und politischen Ziele verfolgt und einen weißen Vater, der sich um den Haushalt kümmert. Freundin Tracey hat eine weiße Mutter und einen schwarzen Vater, der im Gefängnis sitzt, pausenlos mit Michael Jackson auf Welttournee ist oder doch was ganz anderes macht. Dieses Werk zeigt eindrucksvoll, wie Gesellschaft in arm und reich, schwarz und weiß, Mann und Frau, talentiert und hoffnungslos unterschieden wird, wie Schubladendenken Leben beeinflusst und was Glück, Glaube oder Charakter für eine Rolle spielt. Ausführlich wird nicht nur die Entwicklung der Freundschaft zu Tracey erzählt, – deren Traum, Tänzerinnen zu werden sie verbindet und ebenso entzweit – sondern auch die Mutter/Tochter-Beziehung eingehend analysiert. 

Ein starkes Buch über Stereotypen, wie Hautfarbe & Bildung und politische Einflüsse. Aktuell steht das Werk auf der Longlist für den “Man Booker Price 2017“. Zu empfehlen ist es allemal. 

Zadie Smith, geboren 1975, ist selbst im Nordwesten Londons aufgewachsen und lebt mittlerweile in New York. Neben anderen Preisen und Nominierungen erhielt sie 2016 den Welt-Literaturpreis.

Heute ist die deutsche Übersetzung im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen. 640 Seiten, 24€.